Handlung

Um mentalen Kontakt zu Roi Dantons Geist aufzunehmen, betritt Perry Rhodan das Theater des Wahnsinns. Dabei erfährt er die Funkcodes der angreifenden Posbis und sorgt mit ihrer Weitergabe an die Hochkonsulin Sevenray für eine Wende in der Schlacht um Cybora. Die Posbis lassen kurz nach ihrer Wiederbelebung durch den Rhen-Tech-Techniker Schmitt und kurz vor ihrem Selbstmord, rätselhafte Worte fallen. Perry unterbindet daraufhin die Wiederbelebung anderer Exemplare, da ähnliches zu erwarten ist. Um Roi Dantons Bruchstücke wieder zusammenfügen zu können, erhofft sich Perry Hilfe auf Luna. Während Reg weiter nach den verschwundenen Kindern sucht, trifft Perry während der Rückreise mit der GODSPEED III auf einen Tesserakt der Posbis. Der Emissär von Anich, dem Zentralplasma der Posbizivilisation, hat die Aufgabe Roi Danton nach Makko zu geleiten. Auf der Kunstwelt erwartet Emissär Algron Hilfestellung bei der Rekonstruktion des Franzosen. Um mit dem Vario-500 Rücksprache zu halten, nimmt Perry erneut mental Kontakt auf und erfährt von der Ankunft der Posbis über der Vincranerstadt von Zwottertracht. Der Angriff wird ausgerechnet von einer anderen Posbigruppierung zu Gunsten der Bewohner entschieden. Roi kommt der Bitte eines Roboters nach, sich ihrer Mission anzuschließen, nachdem ihm sein Auftrag von NATHAN wieder ins Bewusstsein gerufen wurde. Rhodan wiederum will seinen Auftrag, die Einzelteile des Vario-500 auf den Erdmond zu schaffen, ebenfalls ausführen. Deshalb ignoriert er sämtliche Warnungen von Algron und befiehlt einen Hyperraumsprung, der in die Leere führt.

Kapitän Melios ignoriert Rhodans Bitte, auf die Ausstrahlung eines Notrufsignal zu verzichten und lockt damit vier Dreizackschiffe an, die sich bereits mehrfach für den Angriff auf irdische Handelskonvois verantwortlich zeichneten. Um einen möglichen Ausweg zu finden, holt Perry die Erlaubnis vom Kapitän ein, erneut in das Theater des Wahnsinns einzutauchen. Neuerliche Erinnerungen drängen an die Oberfläche des Bewusstseins des Franzosen und bringen Erkenntnisse über einen Werftplaneten der Anderposbis, wo neue Schiffstypen und Waffen getestet werden. Roi trifft auf seinen alten Weggefährten Thomas Rhodan da Zoltral, der die Rolle des Anführers der Anderposbis innehat. Zurück in seinen eigenen Gedanken weiß Perry was zu tun ist und lässt die GODSPEED III hinter einem Asteroiden parken. Ausgerechnet Robo-Roi torpediert mit einem massiven fünfdimensionalen Energiefeuerwerk das fast erfolgreiche Versteckspiel. Als zwei terranische Schiffe zur Hilfe eilen, nimmt Perry erfolgreich Kontakt zu Tom auf, den er in seinen Erinnerung zurecht als letzte Hoffnung zur Abwendung der Katastrophe sah. Der Kapitän der GODSPEED III befiehlt die sofortige Ausschleußung der Robotereinzelteile. Sofort übernimmt eine fremde Macht das Schiff und greift die terranischen Raumer an. Perry betritt erneut das Theater des Wahnsinns und will Roi zum Einlenken bewegen, was misslingt. Der Tesserakt von Algron nimmt die GODSPEED III und die beiden terranischen Schiffe in Schlepptau zum Mond mit, wo sich NATHAN ans Werk macht, um die Einzelteile von Roi wieder zusammenzufügen.

Meinung

Was eine mechanische Raupe mit einem wahnsinnigen Theater zu tun hat? Keine Ahnung. Das Titelbild beantwortete diese Frage jedenfalls schon mal nicht. Generisch langweilig und ohne jede Aussagekraft. Farblich trist und, wenn überhaupt, nur dank seiner Hintergrunddarstellung sehenswert. Ein Dreizackraumer der Anderposbis oder eine Abbildung der GODSPEED III hätte hier viel besser gepasst. Deshalb genügt das Cover meinen Ansprüchen nicht und landet wohl auch im Staffelranking auf den hinteren Plätzen.

Da sich die Hirdt’sche Expokratur in der Vergangenheit über seine Doppelautorenschaft definierte, kamen mal wieder zwei Autoren zum Einsatz. Stefan Pannor und Olaf Brill setzten die toll begonnene Staffel gemeinsam fort. In der Annahme, dass das französische Gastspiel Olafs Feder entsprang und die weniger wahnsinnigen, dafür zitatreicheren Inhalte, ihren Usprung in Ostdeutschland fanden, ging ich frohen Mutes ans Lesen. Nach der umfangreichen Zusammenfassung des bisherigen Staffelgeschehens und einer verhältnismäßig kurzen Lagebesprechung waren schon rund dreißig Seiten ins Land gezogen, bis es endlich los ging mit dem ganzen Theater. Mit der 50-fachen Geschwindigkeit einer Pferdekutsche entfesselte Olaf seinen inneren Franzosen und sorgte für Naupaum-Vibes. Doch auch die Pannor’sche Dampflok wirkte gut geölt und mit der Wende in der Schlacht um Cybora wurde eine gute Mischung aus Drama und Action gleichermaßen präsentiert. Mit dem mysteriösen Halbsatz „Ich hätte gerne die Erde…“ sorgte der scheidende Posbi natürlich für einen spürbaren Spannungsanstieg im weiteren Romanverlauf.

Nach gut einem Drittel Lesefortschritt kam erneut die Verschlossenheit der politischen Elite zum Tragen. Ich dachte eigentlich, wir wären darüber hinaus? Am Ende des fulminanten Auftaktbandes warb Sevenray doch inständig um Unterstützung bei den Terranern. Mir wurde direkt Eidolon ins Gedächtnis gerufen, dessen dauerhaftes mentales Gerangel mit Aveline Celestaris irgendwann nur noch tierisch nervte. Ich hoffe, so weit muss es hier nicht kommen. Bis auf die erfolgreiche Anwendung einer Codekennung, der damit verbundenen Wende im großen Kampf und einem kurzen Einblick ins französische Oberstübchen, blieb das erste Romandrittel noch ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück. War meine Erwartungshaltung zu hoch? Eher waren die beiden letzten NEOs wohl einfach zu gut und zu ereignisreich gewesen, so dass sich das Duo Pannor/Brill dagegen (noch) nicht behaupten konnte. Eine gewisse Szene zwischen Schmitt und Rhodan steht ein wenig sinnbildlich dafür, warum ich mit dem Inhalt stellenweise ein wenig fremdelte. Schmitt erklärte Rhodan nämlich die Posbi-Anatomie. Und der jahrhundertealte Spezialist nickt nur und bedankt sich quasi schweigend für unlängst bekannte Informationen. Schwierig. In der gleichen Szene belebte der Wissenschaftler aber auch zwei Posbis wieder, die daraufhin jeweils ein kryptisches „Dead“ und „High“ fallen ließen, bevor sie Selbstmord begingen. Perry will auf weitere Experimente verzichten. Er als Freund jeglichen Lebens verzichtet zu Gunsten der Aufklärung. Ein kleiner Uff-Moment. So schnell wendete sich das Blatt.

Warum zur Hölle begehen die Posbis Selbstmord? Was haben die Kinder von Cybora und deren Eltern damit zu tun? Wer zieht die Fäden im Hintergrund? Ist es gar Noel? Der böse Zwilling von NATHAN beißt sich seit Wochen in meinen Hirnwindungen fest und giert nach Aufmerksamkeit. Dass NATHAN mit dem Posbirätsel in Verbindung gebracht werden muss, scheint gesichert. Weshalb also sollten sich seine ehemaligen Verehrer so sehr vor der Erde fürchten, dass sie Abstand zu ihr halten und einer der Posbis sogar über den blauen Planeten zu schwärmen begann, bevor…. nun ja. Irgendwas stinkt hier gewaltig. Und Noel könnte ich mir gut als Grund dafür vorstellen. Der Vecna des NEOversums? Geil wärs! Dann bliebe mir nur noch, den Beteiligten „Viel Glück“ zu wünschen und mit 50-facher…. Godspeed oder Kutschenpower, sucht euch was aus… Richtung Nirwana abzuhauen. Elf wird‘s schon richten!

Zuvor mischte sich allerdings noch Amichs Emissär ein. Stilgerecht in einem -natürlich- gigantischen Tesserakt. Algron erwartete -natürlich- die Unterstützung von Perry und dessen geliehener Mannschaft. Was kann bei der Expresslieferung französischer Bauteile nach Makko schon schief gehen? Doch zuvor freute es mich immens, dass die jüngere Vergangenheit von Roi beleuchtet wurde. Der rebellische Westeuropäer hatte seinen Roboterhintern einst auf dem Planeten Zwottertracht geparkt, um den Garten der Parusie zu hüten. Und um einer lieben Dame großzügig die Gelenke zu schmieren. Doch sein altes Leben holt ihn ein und mindestens zwei verfeindete Robotergruppen wollen von Roi wissen: „Bist du neues Leben?“ und „Welcher Geist steckt in der Maschine?“. Posbi-Bruderkrieg und eine rätselhafte Fragestellung. War mir schon ein kleines Uff wert. Wobei mir eine der möglichen Antworten äußerst unfreiwillig vor die Linse gekommen ist. Normalerweise feiere ich ja die tollen Teaser und Stories der Redaktion, die sie regelmäßig mit viel Liebe zum Detail veröffentlicht. In diesem Fall hätte ich mich über weniger Detailreichtum nicht beschwert. Die Redaktion hatte einige Tage vor Erscheinungstermin dieses Romans die Rückkehr von Thomas Rhodan da Zoltral in einem kurzen Video angekündigt. Ein gewaltiger Fauxpas. In einer so frühen Handlungsphase sollte man Neugierde erzeugen und nicht einen der ganz großen Spannungsmomente vorab zerstören. Normalerweise ist für sowas der Kursivtext am Ende jedes Romans zuständig. Die Vorankündigung enthält oftmals Informationen, die man sich um der guten Spannung willen lieber nicht durchlesen sollte.

Fernab der trivialen Aufreger steppte im Theater des Wahnsinns der Bär. Ich fand diese Kapitel allesamt äußerst unterhaltsam und super geschrieben. Dagegen fiel die Story im Leerraum in ebendiesen ab. Spannung versprachen hingegen die geheimnisvollen Dreizackraumer und deren posbische Herkunft. „Seid ihr neues Leben?“ Eine Frage, die diese Staffel wohl durchgängig beherrschen wird und herzhaft spekulieren lässt. Die beiden Auftaktbände machen alles besser, was wir in PULSAR schmerzlich vermisst hatten. Im Hintergrund rauscht gewissermaßen eine dauerhafte, penetrante Spannungssequenz. Viele aufgemachte Fragen drängen mich zum Weiterlesen und die Vorfreude auf den nächsten Roman ist wieder zurück. Ich bin nun, nach zwei Bänden, guter Dinge, dass das so bleiben wird. Mit einem zufriedenen Dauergrinsen im Gesicht machte ich mich an die letzten vierzig Seiten und war gespannt, was Dantons Wahnsinn mit Perry so alles anstellen würde.

NATHAN und Roi. Und Thomas. Alle sitzen oder saßen im selben Boot und Spitzel Danton soll als Dank für seine Rettung vor der Symaios als Posbibewacher dienen. Uff. Wieder mal hat die Hyperinpotronik als geheimnisvoller Puppenspieler im Hintergrund agiert. Und nun, im Nachhinein, gefällt mir sogar mal eine Notrufsender-Aktion als Staffelanschubshilfe. Dank schlüssiger Erklärungen ergibt im Nachgang alles einen Sinn. Lediglich die irreführende Vermutung von Roi, dass der Geist von Thomas nicht das selbe glückliche Schicksal wie sein eigener teilen durfte, verweht emotionslos im Wind. Aus oben beschriebenen Gründen. Zuvor spoilerfrei gehandelt, bekamen die Kindesentführer einen Namen: Anderposbis. Sind sie ebenfalls im Theater des Wahnsinns aufgetreten und wurden deshalb ballaballa? Einen hatte es definitiv erwischt. Da war er endlich, der lange erwartete Rückkehrer. Die Staffel präsentiert damit wohl ihren neuen Antagonisten. Trommelwirbel! Thomas Rhodan da Zoltral. Zugegebenermaßen in völlig unerwarteter Position und Umverpackung. Anführer der Anderposbis. Stinkesauer auf seinen ehemaligen Zwilling Roi. Welchen Effekt wohl der Auftritt des Perrysprosses wohl gehabt hätte, wenn nicht…. Isso wie es ist. Fehler passieren. Die Einsicht ist da. Schwamm drüber.

Das gilt auch für ein altbekanntes Hide&Seek-Manöver. Ebenfalls Schwamm drüber. Auch Stefan Pannor ist nicht immun gegen gewisse erzählerische Mittel nach Schema F, da er Perry hinter einem Asteroiden parken lässt, um die Feinde zu täuschen. Ich würde ja gerne eine Statistik sehen, wo man Einblick in die tatsächliche Anzahl dieser standardmäßig genutzten Tarn-und Täuschungsmethode erhält. Das Datenblatt der Ras Tschubai wurde wahrscheinlich seltener vom Radio Freies Ertrus angefordert. Aber wie schon zuvor konnte mich der Autor auch hier wieder überraschen. Roi torpediert sämtliche Kniffs und Tricks des relativ Unsterblichen und schaltet den Weihnachtsbaum an. Amerikanisches Modell. Seeed wäre neidisch auf dieses fünfdimensionale Leuchtfeuer geworden.

High. Dead. Von der Wega. Hi Dad! Ja brat mir doch einer nen Mausbiber! Das hab ich nicht kommen sehen. Ultra-Uff. Was für ein geiler Plottwist war das bitte?! Vermutlich einer der Unerwartetsten überhaupt. Mein goldener Romanmoment, der so ziemlich jede zuvor geäußerte Kritik mit dem Dreizackhammer zerschlägt. Dazu zählt natürlich auch der Angriff auf die eigenen terranischen Schiffe. Offensichtlich vom wahnsinnigen Roi höchststelbst initiiert, verfrachtet sich die GODSPEED III fast in ein Katastrophenszenario. Zum Glück taucht Algron mit seinem Tesserakt auf und nimmt Roi Danton -wohl vorläufig- aus der weiteren Staffelhandlung. Die Aktion erinnert mich an die Erstauflage, wo ES zu seiner Wiederherstellung, auf unbestimmte Zeit auf eine Großbaustelle verfrachtet wurde. Ich bin gespannt, wie lange NATHAN nun benötigt, um den royalen Körper des Franzosen zu rekalibrieren. Passend zum Staffelfinale? Oder wird uns das NEO-typische Schicksal ereilen und wir bekommen ihn dann zurück, wenn wir es am wenigsten erwarten? Das meinte ich mit Dauerspannung. Es sind so viele Fragen offen, dass die Lesemotivation bei jedem NEOristen zurück sein dürfte. Oder siehst du da draußen es anders? Kommentiere gerne unter diesen Beitrag oder über unsere Social Media Kanäle.

Zitat des Romans

Hi Dad!

High. Dead. Was hatte ich gegrübelt. Und dann diese Auflösung. Hammer! Mein Moment des Romans! Thomas is back.

Fazit und Wertung

Der Roman profitierte, vor allem anfangs, vom heftigen Rückenwind aus der Wickenhäuser’schen Kreativwerkstatt. Erst während der Reise ins heimische Sonnensystem wurde die Geschichte dem Vorgänger ebenbürtig und sorgte mit neuerlichen robotischen Selbstmorden und mystischen letzten Wortschnipseln, für einen anhaltenden Spannungsmoment. Im Theater des Wahnsinns wurde es nie langweilig, da hat Olaf Brill seine beste Performance ausgepackt. Was man der neuen Staffel jetzt schon zu Gute halten kann ist die unterschwellige Dauerspannung, die gefühlt nie abreißt. Man will einfach mehr erfahren. Dran bleiben. Wieder Fingernägel kauend auf den nächsten NEO warten. Grund hierfür ist auch die Rückkehr von Thomas Rhodan da Zoltral, dessen verminderter Überraschungseffekt den Autoren aber nicht anzulasten ist. Im Meinungsteil habe ich mich lange und breit darüber ausgelassen. Rein hypothetisch: Hätte ich nichts von der Wiedergeburt geahnt, dann wäre mir die Kinnlade wohl ziemlich sicher auf den Boden geklatscht. Dafür ergaben die kryptischen Wortfetzen High und Dead in Summe einen heftigen Plottwist. Genial! Einziges wirkliches Manko des Romans war für mich das Hide&Seek-Szenario der GOODSPEED III, welches inhaltlich für kurze Zeit an die Probleme der letzten Staffel erinnerte. Vier von fünf Eintrittskarten ins Theater des Wahnsinns darf das Autorenduo Brill/Pannor bis Weihnachten kostenfrei einlösen.

Review: Perry Rhodan NEO 371 – Theater des Wahnsinns
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5 Gedanken zu „Review: Perry Rhodan NEO 371 – Theater des Wahnsinns

  • 20. Dezember 2025 um 13:58 Uhr
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    Staffel METAMORPH gefällt mir bisher sehr gut, erdige und flott erzählte SF ohne esoterischem Geschwafel! Quasi „back to the roots“! Aber ich vermute, dass der „kosmische“ Teil bald wieder auftauchen wird, zumal ja Nathalie eine tragende Rolle zu spielen scheint. Allerdings vermisse ich mir lieb gewordene Player wir Omar Hawk und seinen Okrill, und ganz besonders Icho Tolot. Hoffe, dass sie bald wieder mitspielen! (Oder sind sie in der Symaios verloren gegangen? Das weiß ich jetzt nicht mehr 🤔.) Jedenfalls freue ich mich auf die kommenden Romane (der neue „Jenseits der Stimmen“ hat schon mal sehr vielversprechend begonnen)!
    Weihnachtliche 🎄Grüße aus Villach/Österreich!!

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    • 21. Dezember 2025 um 15:28 Uhr
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      Ich glaube schon, dass der esoterische Anteil stark vermindert sein wird in dieser Staffel. Wenn du den aktuellen Roman von Rüdiger Schäfer schon angelesen hast, merkst du vielleicht ziemlich schnell, dass er einen ganz anderen Erzählstil einbringt, wie die Jahre zuvor. Ob das ein selbstauferlegter Neustart ist oder nur von kurzzeitiger Dauer, das wird sich weisen. Icho Tolot wird sicher bald wieder auftauchen. Bei Omar Hawk und seinem Okrill bin ich mir persönlich fast sicher, dass sie aufgrund ihrer Konstitution und -ich erinnere mich an eine Zeitbrunnenreise der beiden- ihrer Prägung von Alterung ausgenommen sind. Die werden also irgendwo im Lakeside-Institut zwischengeparkt worden sein. Zumindest wurde ihr Ableben nicht beschrieben. Von daher hoffe ich auf ein baldiges Wiedersehen. Auch mit Atlan und Weidenburn.
      Frohe Feiertage und ein besinnliches Fest wünsche ich Dir aus dem Spessart lieber Gerfried!

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  • 21. Dezember 2025 um 17:49 Uhr
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    Die Szene auf dem Cover wird im Roman aber explizit beschrieben: „Da Quappen in den Umweltbedingungen an der Absturzstelle nutzlos waren, rüsteten wir den Sandwurm aus, ein altertümliches Raupenfahrzeug von mehreren Perches Länge, in dem eine Besatzung von vier oder fünf Personen Platz fand. Das Gefährt bestand aus drei großen, beweglich gekoppelten sowie vom Bug bis zum Heck innen frei durchgängigen Segmenten und schlängelte sich wie ein Wurm durch die Wüste“

    Ich musste aber auch etwas länger nachdenken. Ansonsten guter Roman, auch wenn mich der Kapitän der GODSPEED III tierisch genervt hat.

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    • 22. Dezember 2025 um 13:59 Uhr
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      Danke für die Einordnung 🙂 Passt aber mMn nicht zur Haupthandlung. Neben der GODSPEED III würden mir da aus dem Stand noch ein zwei andere Covergestaltungsoptionen einfallen. Gibt aber schlimmere Cover…

      Gedankenexperiment: Der Kapitän und Reg in einem Boot. Wäre man am Ziel angekommen?

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      • 22. Dezember 2025 um 19:37 Uhr
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        Wahrscheinlich nicht. 😉

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